Sonntag, 28. September 2008

Unterwegs in Mumbai

09_leelaIn den letzten Tagen war ich so oft mit dem Team von der Deutschen Post unterwegs, dass ich nicht mehr dazu gekommen, im Blog zu schreiben. Aber nun hole ich das etwas verspätet nach. Am Dienstag waren wir im Zenzi, einer Bar in Babdra, die vor allem bei Expats beliebt ist. Tatsächlich haben wir dort einen Bekannten getroffen. Selbst in einer Megacity kann mich sich also per Zufall treffen.

Am Mittwoch waren wir im Perschawri – einem Restaurant im Sheraton, das in kaum einem Reiseführer fehlt. Es ist berühmt für seine unglaublich leckere Lammkeule. Das war der letzte Abend mit dem kompletten Post-Team. Ein paar Teammitglieder sind nämlich am Donnerstag geflogen. Am Freitag ging es dann auf die Piste. Bis 4 Uhr waren wir unterwegs. Oh jemine, wie lange habe ich das nicht mehr gemacht?

Trotzdem haben wir uns am nächsten Tag zu den Markständen in Bandra aufgemacht. Das ist Indien pur, dummerweise aber der nervige Teil davon. Trotzdem muss man es einmal gesehen haben, wenn man hier ist. Kaufen aber sollte man woanders. Daher habe ich die anderen zu meinem Lieblings-Laden geführt, wo Bernhard dann eine indische Vollausstattung für sich und seine Familie gekauft hat. Na, die werden nächstes Karneval sicher die Könige sein!

Den Sonntag haben wir ganz relaxed am Pool vom Leela ausklingen lassen. Das war extrem angenehm, zumal die Sonne endlich herausgekommen ist. Abends wollte ich eigentlich direkt nach dem Abendessen nach Hause. Aber irgendwie war es beim abendlichen Absacker-Drink am Pool so nett, dass es doch wieder später wurde als geplant. Ich glaube, diese Woche sollte ich etwas ruhiger angehen…

Mittwoch, 24. September 2008

Dunkelheit und verwirrte Fahrer

Seit einiger Zeit traue ich mich ja endlich, mit der Rikscha zu fahren. Allerdings weiß ich auch seit Sonntag wieder, warum ich das am Anfang nicht gemacht habe. Da war ich mit Karin in Juhu. War ein sehr netter Abend, aber dann ging es an den Heimweg. Per Rikscha – unsere Fahrer hatten beide frei. Ist ja prinzipiell kein Problem.

Zu mir sollte unser junger Fahrer zuerst. Er nickt und freut sich darüber, zwei exotische Europäerinnen fahren zu können. Und er fährt. Und fährt. Nach einer Weile wundern wir uns, wo es hingeht. Bis wir merken, dass er völlig falsch fährt, denn er kutschiert uns nach Bandra, also in den Süden. Karin und ich wohnen aber im Norden. Am Ende sind wir bei einer Tankstelle ausgestiegen und haben uns einen anderen Fahrer gesucht. Der wusste wenigstens, dass Andheri in der Nähe vom Flughafen ist. Von dort aus haben Karin und ich ihn dann gemeinsam gelotst. Aber das hätte ich vor ein paar Wochen noch nicht gekonnt.

Vorgestern hatte ich dann ein düsteres Erlebnis im wörtlichen Sinne: einen Stromausfall. Im Büro habe ich das schon ein paar Mal erlebt. Aber das gibt sich dann nach ein paar Minuten. Und es ist draußen hell. Aber diesmal war alles stockdunkel, denn es war nachts. Das war echt unheimlich. Ich habe dann das Licht des Handys genutzt, um die Schränke zu durchwühlen – und habe zum Glück Kerzen gefunden. Danach ließ sich der Stromausfall dann besser aushalten. Hat aber fast eine dreiviertel Stunde gedauert, bis das Licht wieder anging.

Sonntag, 21. September 2008

Juhu Beach an einem Sonntag

09_juhuHeute war ich zum ersten Mall an einem "nomalen" Wochenende am nächstgelegenen Strand, Juhu Beach. Da war ich vor zwei Wochen mit Birgit, als das Ganesh-Festival sein Ende fand. Ich dachte, da sei es wegen der Festivitären so voll. Aber nein: Das ist immer so dort. Der ganze Strand ist total überfüllt. Und unendlich schmutzig. Ihr könnt euch in der Bildergalerie 09. The real Juhu selbst davon überzeugen. Nächstes Mal werde ich dann doch lieber 30 Minuten länger fahren, damit ich zum Chowpatty Beach komme. Der ist netter.

Trotzdem war es toll, am Strand spazieren zu gehen. Bei Sonne! Zwei Stunden lang war ich unterwegs. Kunststück - hinlegen wollte ich mich bei den Menschenmassen auch nicht. Abends war ich mit Karin bei einem netten Italiener. Insgesamt war es ein sehr nettes Wochenende. Über Karins Arbeitskollegen haben wir drei Deutsche kennengelernt, die beruflich eine kurze Stippvisite in Indien einlegen. Mit denen waren wir freitags erst essen und dann tanzen. War ein richtig netter Club in Juhu, der sehr trendige House-Musik gespielt hat. Und die Inderinnen haben sich für ihre Verhältnisse sehr offenherzig gezeigt. Am Samstag waren wir in Powai (10 Minuten von mir entfernt) essen. Dort gab es zum Essen eine - extrem amateurhafte, aber irgendwie anrührende - Bollywoodtanz-Einlage. Das schärfste waren die Hosen der Männer: Sie waren aus glänzendem Lack.

Freitag, 19. September 2008

Regen, Regen und dann auch noch krank

Der Monsun hat die Stadt im Moment so fest in seinen Klauen, dass es kein Ende zu nehmen scheint. Hin und wieder klart es kurz auf und man schöpft Hoffnung auf die Rückkehr der Sonne. Aber dann geht es unbarmherzig weiter. Ich dachte, ich kenne Regen - immerhin habe ich in dem Regenloch Bremen studiert. Aber diese Wassermassen sind einfach unglaublich. Innerhalb kürzester Zeit fluten die Straßen. Ich glaube, die einzigen schönen Tage waren in der Zeit, als Birgit hier war. Da war es wenigstens eine Woche überwiegend trocken. Aber seit letztem Montag schüttet es. Das macht auf Dauer depressiv.

Außerdem bin ich am Dienstag auch noch krank geworden. Nichts Ernstes, nur merkwürdig. Ich habe Kopfschmerzen, fühle mich schlapp, mir ist schwindlig - wie bei eine Erkältung. Allerdings habe ich weder Husten, noch Schnupfen, noch andere Symptome. Der Arzt meinte, solange ich kein Fieber habe, ist alles okay. Und das habe ich nicht. Also doch nur ein kleiner asiatischer Virus, der mich erwischt hat. Allerdings bin ich seit gestern wieder im Büro. Etwas schwach, aber arbeitsfähig. Das Wochenende werde ich trotzdem ruhig angehen.

Im Land der Maharadschas

6 Monate in Mumbai

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